Fundsachen 35

Die Rosenblatts mit dem bisher schönsten Text des Sommers: unterwegs. Der Sommer ist ja noch jung, aber ich glaube, das ist und bleibt mein Favorit.

Für Freund_innen der Fantasy: Die geschätzte Blognachbarin Carmilla de Winter liest.

Was geschieht auf der Aquarius?

Ich weiß, es wird langweilig, weil ich es immer wieder sage. Aber gehen Sie in den Botanischen Garten, wenn Sie in Berlin sind. Wirklich. Creezy hat es getan.

Die Donnerbella mag Schnaps, Dirndl und Fußball. Dinge, mit denen Sie mich bis nach Zinnowitz jagen könnten. Aber sie schreibt auch solche Texte.

Er schreibt wieder: der Schizophrenist übers Scheitern.

Dazu passt mal wieder eine Petenera, heute gesungen von Curro Malena. (In der Petenera geht es nämlich oft ums Scheitern. Wie überhaupt im Flamenco. Außerdem ist der Schizophrenist „un hombre muy flamenco“.)

Fundsachen 32

Kein leichter Text: Hannah C. Rosenblatt über Gewalterfahrungen, Kinderpornographie und mögliche Folgen für die Opfer.

Auf Twitter folge ich @Smiths_lovecat.  Sie bloggt auf Tumblr, und hier erzählt sie, wie es einer Spanierin beim Zahnarztbesuch ergehen kann

Übertriebene Frömmigkeit ist von Übel.

Ein böser Artikel über Bayern, CSU und Brauchtumspflege. (Nicht, dass nicht auch etwas Wahres daran wäre…)

Rechte „Zeitzeugen„. Das kalte Grausen.

Celia Cruz nimmt kein Blatt vor den Mund. Sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt. Video.

Fundsachen 31

Ich bin ja noch nicht so alt wie Frau Grossmann, aber mich beschleicht das Gefühl, man soll sich ruhig noch einmal einen roten Mantel erlauben, wenn das Herz daran hängt. Stellen Sie sich vor, Frau G. , Sie würden hundert und hätten sich am Ende 22 Jahre geärgert, weil Sie sich den roten Mantel nicht gekauft hätten. Leben Sie ein bisschen unvorsichtig, die Nichten können sich ja notfalls Staubtücher aus dem Mantel machen.  Das hätte auch Jack Johnson bestimmt nicht anders gesehen. Zora Neale Hurston sicher auch nicht.

Vor Jahren ist es mir passiert, dass ich mich in einem spanischen Nahverkehrszug über übelriechende Herren geärgert habe. Es handelte sich um Arbeiter von einer Obstplantage. Ein paar Tage danach las ich, unter welchen Bedingungen diese Männer arbeiten und leben mussten. Das hier ist noch schlimmer.

Der Schäfer und der böse Wolf.

Entschuldigung, aber das muss jetzt sein: Garibaldi ist verliebt.

 

 

Fundsachen 30

Tante Barbara hilft schwangeren polnischen Frauen in Berlin

Frankfurt liest ein Buch. Ein sehr gutes, finde ich.

Die Frau Kelef hat keinen Balkon. Das ist sehr schade, ist doch der Balkon mitunter der einzig wahre Rückzugsraum für die moderne Großstädterin. (Meiner hängt ja über einer viel befahrenen Kreuzung, was nicht schön ist, aber besser als gar nix.) Hoffen wir, dass der Frau Kelef bald wieder ein anständiger Balkon wächst! Schöne Pflanzen hat sie schon. Sternjasmin, hach!

Brandenburg besteht aus Sand, und das macht das Radeln etwas schwierig.

Stadtgärtnern (via @buddenbohm auf Twitter)

Rocío Molina tanzt sehr klug und sehr modern einen Garrotín. Ihre Körpertechnik ist unglaublich.

Fundsachen 29

Du kommst auf den Eichberg! war eine Drohung, die mein Leben von meinem 9. bis zu meinem 12. Lebensjahr begleitete. Danach zogen wir um nach Frankfurt und da hieß es: Du kommst nach Niederrad! Auch Hadamar war ein Schreckgespenst hessischer Kinder. Und jetzt soll es in Bayern ein neues Psychiatriegesetz geben.

Es ist schon zu spät, den Anfängen zu wehren. Statt dessen sind wir verpflichtet, unsere Freunde, unsere Nachbarn, unsere Kollegen,  aber auch Fremde auf der Straße, die bedroht und angegriffen werden, zu schützen. Ruhig. Beharrlich. Da sein für die einen, ohne dabei die anderen niedermachen zu müssen. (Dass man das immer wieder sagen muss.)

Früher waren wir jung und schön, jetzt sind wir nur noch schön, sagt Mitzis Oma. Die Quiltoma erzählt mit Stoff Geschichten.

Wie die Rumba und die Bulería ist der Tango de Triana ein Tanz, in dem man Blödsinn machen darf. Die wunderschöne Isabel Bayón kann auch das mit Würde tanzen.

Fundsachen 28

Keine kann über Bücher schreiben wie Doc Vogel.

Eine Liebesgeschichte. Eine der schönsten, glauben Sie mir.

Da ich die ganze Woche schon mit dem Krückstock fuchtele, kommt mir das hier gerade recht.

Vorsicht mit behüteten Damen, oder was man mit einer Hutnadel tun konnte. (Ich gebe zu, ich bin ein wenig schockiert.)

Marí Peña, loyale Begleiterin großer Tänzer_innen, hat nun eine CD aufgenommen. Hier eine Bulería mit lateinamerikanischen Einflüssen.

Fundsachen 27

Wie meine Mutter immer sagt, sollen Sie ja auch nicht leben wie die Hunde, und deshalb gibt es nun doch ein paar Links aus der vergangenen Woche:

Neues von der Frau Mullah und ihren Jungs.

Die Bibliothek meiner Träume.

Gedanken über das Kopftuch. (Schon wieder, ich weiß. Aber mir ist individuelle Selbstbestimmung wichtig, auch in der Kleidung. Auch, wenn jemand ein Kleidungsstück trägt, das widersprüchliche Signale aussendet.)

Die Fledermama schreibt einen Brief an ihre Hebamme. Maja Das Gupta ist immer noch auf der Suche nach ihrer Cousine. (Übrigens zwei Bloggerinnen, die ich Ihnen generell sehr ans Herz legen möchte.)

Bestickte Postkarten.

Die Älteren unter Ihnen werden sich erinnern: Video.