Der Laptop hat ein neues Netzkabel bekommen, und „knetert“ seitdem fast nicht mehr. Insgesamt deutet sich aber doch Altersschwäche an, was schade ist, denn verglichen mit dem vorigen und den Firmenlaptops ist dieser hier wirklich ein Ausbund an Zuverlässigkeit. Dabei hatte ich kurz nach dem Kauf nur Schlechtes über den Hersteller gelesen. Warum ich nicht vorher recherchiert habe? Ich bin so alt, ich gehe noch in ein Geschäft und lasse mich beraten. Ich bin außerdem so naiv, dass ich in der Regel glaube, was die netten Herren oder Damen im Geschäft mir sagen (außer, wenn es um BHs geht). In diesem Fall hat es funktioniert, auch wenn ich wahrscheinlich die einzige bin, die diesen Hersteller und seine Laptops ganz toll findet.

Mögen Sie eigentlich Kartoffeln? Im örtlichen Lebensmittelgeschäft gibt es die „bunte Tüte“. Das sind Kartoffeln von regionalen Erzeugern, und zwar immer unterschiedliche Sorten. Diese Woche: Violetta (violett), Emmalie (rot) und Ditta (gelb). Violetta hat mir nicht geschmeckt, die anderen beiden Sorten waren in Ordnung. Di(t)ta nannte mich meine Schwester, als sie noch nicht richtig sprechen konnte. Wenn Sie meinen Vornamen kennen und meinen, „Ditta“ sei recht weit hergeholt – unseren Bruder Martin rief sie „Bapm“. Bevor sie lernte, unsere Namen auszusprechen, konnte sie fehlerfrei „Kasperbär“ sagen, aber vor dem hatte sie auch Angst. Der Kasperbär war eine Handpuppe, die aussah wie ein Braunbär mit langer roter Zunge und großen weißen Zähnen. Mein erstes Wort soll übrigens „Tatz“, also „Katze“, gewesen sein, was leider weder Papa noch Mama erfreute. Sie sehen, ich habe Erwartungen enttäuscht noch bevor ich überhaupt sprechen konnte.

Und 3sat über Georg Kreisler. Kluge Sätze hat er gesagt, der Herr Kreisler.

4 Gedanken zu „

  1. Ich finde „Dit(t)a“ nicht weithergeholt. Das könnte daran liegen, dass mein Bruder, als er mit Sprechen anfing etwas mir gesagt hat, das auch nicht sofort als ähnlich zu meinem Namen erkannt wurde. Deshalb dachten einige Leute, dass meine Eltern mir einen englischen Namen gegeben hätten, den sie selber nicht korrekt sprechen könnten, und dass er das so nachsprechen würde. Einige englische Namen waren damals durchaus zeitweise in und hatten noch nicht diesen Stempel, wie sie manchmal heute aufgedrückt bekommen.

  2. Ich fange am Schlusssatz bei Kreissler an, der kluge Sätze gesagt und gesungen hat und erinnere mich dabei immer gerne an meinen Lieblingschef, den doppelakademischen, als ich irgendwas über Kreissler sagte und wie beinah ungläubig begeistert er darauf reagierte :).
    Nun der Schwenk zu den Kartoffeln, bei denen ich laufend ausprobiere, was mir so über den Weg läuft – mein absoluter Favorit ist die Vitelotte, wegen ihrem sehr erdigen Aroma, gefolgt von der Roten Emmalie.
    Herzliche, Ev

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