Immer noch gilt morgens der erste Blick den Corona-Zahlen. Erst Spanien, dann Frankreich wurden in der Grafik der Süddeutschen Zeitung tiefschwarz; ich gehe davon aus, dass die Entwicklung sich nach Osten fortsetzt.

Es ist noch kühler geworden. Am Schreibtisch trage ich Wollsocken und eine Strickjacke. Nach der Arbeit gehe ich in die Apotheke. Eine Ordensschwester erkundigt sich nach FFP2-Masken und fragt, wie lange man sie tragen darf. Die Apothekerin erklärt es ihr und erzählt, dass sie und ihre Kolleginnen die Masken viel länger tragen als sie es dürften. Es scheint also wieder eine gewisse Knappheit zu herrschen.

Zu Hause bügele ich, wasche ich und dann reicht es mir mit dem Haushalt. Nur noch das Paravent auf dem Balkon abmontieren und zusammenklappen. Im Herbst bin ich froh um jeden Sonnenstrahl.

Abends höre ich eine Bach-Kantate: Ich hatte viel Bekümmernis.

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