Es sind Winden. Die Bohnen sind dann wohl im anderen Topf gelandet. Aus dem wachsen jedoch keine Bohnen, sondern etwas, das aussieht wie Koriander, aber nicht so duftet. Dieses Jahr habe ich Erde vom letzten Jahr und teilweise unbeschriftete Restbestände aus meiner Samenkiste verwertet, weil Blumenerde und Pflanzensamen in der näheren Umgebung zunächst nicht zu bekommen waren. Ich erinnere mich auch, vor Jahren einmal Windensamen gesammelt zu haben. Das waren dann wohl die undefinierbaren Körnchen, die ich in Ermangelung von Besserem im Frühling in einen Topf mit Erde gesteckt habe. Jedenfalls sind die Winden sehr hübsch anzusehen. Die Blüten öffnen sich anscheinend nur, wenn sie von der Sonne beschienen werden, das wusste ich nicht.

Angesichts gestiegener Corona-Fallzahlen verzichte ich diese Woche aufs Tanztraining. Zwar würde ich allein trainieren, aber ich vermeide unter diesen Umständen gerne unnötige Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln während des Berufsverkehrs.

In sechs Monaten ist Weihnachten.

5 Gedanken zu „

  1. Früher kannte ich auch Leute, so richtig mit Windenfunktionen…heutzutage renne ich…
    Prachtwinden sind leider aus meinem Garten verschwunden, nur noch diese wilden mit den weißen Blüten…
    Der letzte Satz fetzt…

    • Die weißen sind aber auch schön. Was den letzten Satz betrifft: das Jahr ist halb rum, und ich habe das Gefühl, ich habe es wie hinter Glas erlebt. Muss an Corona liegen.

  2. Das halbe Jahr verging rasend schnell für H., aber nicht wie hinter Glas.
    Und Winden jeder Art sind ein prima Bienen- und Schmetterlingsfutter.

  3. Der Verleser ist so doof, den kann ich nicht für mich behalten: Ich las, es sien Windeln. Und auch bei Bohnen im Topf dachte ich noch: klar, auskochen. Eine Freundin sagte mal, es könne fatal ausgehen, wenn man sich zu viel erklären könne.

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