Und dann

Und dann wieder einmal diese Wut, die im Bauch explodiert, weil sie nicht herauskommen darf. Der feste Vorsatz, keine Zugeständnisse mehr zu machen. Zu gewinnen gibt es ohnehin nichts mehr, zu verlieren nichts, worauf ich noch Wert lege. Man wird mich nicht gerecht behandeln, egal, was ich tue. Also tue ich nicht, zumindest nicht mehr als das, wozu ich verpflichtet bin.

Ich kann viel verzeihen, aber keine Lügen.

15 Gedanken zu „Und dann

  1. Ist das eine Lüge: ich sage ‚wir kaufen am Bauernmarkt ein‘ und das betrifft aber meine Mutter bei der ich Mittag esse. Ich schließe mich in ihr wir ein und befördere den Einkauf in meine Realität. Aber meine kleinste soziale Einheit kauft fast nie am Bauernmarkt ein da es zu teuer ist für unser Budget. Nur selten mal einen Suppenbund oder Boskop Äpfel. Lüge ich also? Befürchte ja. Hasse das aber ebenso sehr wie sie. Lügen sind Mist.

  2. Au weia. Das Fazit klingt weise. Hoffentlich gibt es Wege der Klärung, zumindest ansatzweise. Und eine Möglichkeit, die Wut rauszulassen.

  3. Ich fühle mit. Was machst du denn mit dieser Wut jetzt? Lässt du sie raus? Oder lässt du sie verblassen?
    (Ich hab sie verblassen lassen. Aber sie ist immer noch da, und irgendwann darf sie raus.)

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