Ein Samstag im November

alltag-001-2018Ulli vom Café Weltenall hatte eine Idee. Erfahren habe ich davon auf dem Blog von Zoé.

Was ist der Alltag? Der Alltag ist nicht ein langsamer Morgen im November, mit Kaffee und Blogtexten, mit der Zeitung und einer warmen Decke. Das ist ein Festtag, oder ein Ferientag

Mein Blick auf den Alltag ist härter geworden seit Plagiat* und Verrat. Freundschaften tragen nicht mehr, oder zumindest mag ich nicht mehr ausprobieren, ob sie noch tragen.

Seltene Festtage wie der heutige, zweiter in einer Reihe (arbeits-)freier Tage, sind sie nicht auch eine Form von Eskapismus, und ist der Eskapismus nicht eine Art von Egoismus? Andererseits: Darf man gegen den Einzug einer gewählten Partei in den Landtag demonstrieren? Die Partei ist gewählt, gewählt in einer Demokratie, wir können und dürfen nicht verhindern, dass ihre Abgeordneten ihre Plätze einnehmen. Aber wir können und dürfen unser Missfallen und unsere Sorge ausdrücken.

Gedankensplitter beim ersten Kaffee. Alltäglich, irrelevant und nicht ganz ernst zu nehmen.

(*Noch einmal: mir ist immer noch nicht klar, ob das Plagiat ein absichtliches Plagiat oder nur eine unbewusste Reminiszenz war. Letzteres passiert. Mir auch. Aber mein Misstrauen lässt sich nicht mehr ausschalten.)

3 Kommentare zu „Ein Samstag im November

  1. Alltag ist das nun wahrlich nicht … Gedankensplitter, ob ernst zu nehmen oder nicht, am Morgen jedoch können Alltag sein, je nach Mensch und Gepflogenheiten.
    Die Frage entsteht bei näherer Betrachtung, was denn nun eigentlich wirklich dieser Alltag sei, das zeigen mir auch alle bis hierher gelesenen Beiträge.
    Danke, dass auch du in den Reigen eingestiegen bist!
    herzliche Grüße, Ulli

  2. Pingback: Alltag 2 |

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