Fundsachen 37

Von der Stadt aufs Land und zurück. (via @_donalphonso)

Ein Keramikladen, fürchte ich, ist an einem Ort wie Kreuzberg der Anfang der Gentrifizierung. Ein solches Gebäude wie das, in dem sich das Hotel Orania befindet, kann eine Privatperson nicht erhalten. Andererseits trägt ein solches Hotel mit der sich in seinem Umfeld ansiedelnden Infrastruktur zur Gentrifizierung bei wie kaum etwas sonst. Den Tanz der Verdrängung kann ich ja auch in meinem Viertel beobachten. Arbeiter, Studenten, kleine Angestellte, Hipster, Familien, schließlich sehr Wohlhabende. Mein Glück ist, dass es am Schlachthof immer noch nach Mist, Blut und Fleisch riecht, was nicht jeder, der hier gerne wohnen würde, für pädagogisch wertvoll, cool  oder gesellschaftsfähig hält. (Ich wäre gespannt, was Frau Tikerscherk zu dem Zeit-Artikel meint. )

Seit ein paar Wochen lese ich auch gerne hier. Ich habe ja nur einen Balkon, aber manches lässt sich auch da umsetzen.

Das Mädchen, das das Meer liebte: Lene nimmt Abschied.

„Denn je mehr man liest, desto besser wird die Rechtschreibung.“ Warum Braille nach wie vor gelehrt werden sollte.

Unkraut vergeht nicht, aber es kann sehr schön sein. So schön, dass man es auf Häuser malen kann.

Cabrero heißt Ziegenhirte, und als ich zuletzt von ihm hörte, hatte er ein Haus in Marbella, aber immer noch Ziegen. Luz de luna.

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