Kleine Dinge, die glücklich machen

z.B. mit einem Fächer, der kein Tanzfächer ist, tanzen und feststellen, dass auch das geht. Die Wirkung ist aber eine völlig andere. Der Fächer ist zwar bei manchen Bewegungen leichter zu handhaben, aber das ungewöhnlich geringe Gewicht irritiert.

Natürlich kann ich mit dem großen Tanzfächer („pericón“) üben, aber der kleine mit dem Rosenmuster bereitet  im Moment einfach viel mehr Vergnügen. Mein Spiegelbild im Studio bringt mich zum Lächeln, wenn ich den kleinen Fächer mit dem Rosenmuster bewege, indem ich mein Handgelenk drehe.

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z.B. Flieder. Ich hätte zu gern ein paar duftende Zweige in einem Glas auf meinem Tisch, aber ich kann mich nicht überwinden, sie von einem der vielen Sträucher im Viertel zu zu schneiden. Verzweifeln Maler, weil sie nur die Fliederblüten, nicht aber deren Duft malen können? Malen muss das elendeste Handwerk überhaupt sein. Andererseits: da hängt ein niederländisches Stillleben im Prado, da kann man die Zitrone schmecken.

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z.B. Sie alle, Ihre Texte, Ihre Bilder, Ihre Kommentare.

4 Kommentare zu „Kleine Dinge, die glücklich machen“

  1. Ach, der Fächer ist wirklich sehr hübsch, und macht rein beim Ansehen Frühlingslaune. Ich kann das seltsame Gefühl aber verstehen, da ich auch zwei große zum Tanzen habe, wenn auch nicht für den Flamenco. Und die kleinen gehen ja oft gar nicht so weit auf wie die großen. – Ansonsten freue ich mich auch lieber über Flieder am Busch als im Glas.

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