Fundsachen 19

Der schönste Satz der Woche steht bei Buddenbohm&Söhne: Gärten erreichen Stellen im Hirn, da kam die Schulbildung nie hin.

Einfach schön.

Ein möglicher Mord, kein Ort für Trauer und die Unmöglichkeit, den toten Freund loszulassen.

Auch sexuelle Selbstbestimmung ist nicht immer, was sie scheint. (Ich bin nicht mit dem ganzen Artikel einverstanden, bin aber vermutlich nicht kompetent genug, um die mir widerstrebenden Aussagen zu widerlegen.)

Über Literaturblogs- und -blogger.

Fast so sehr wie ins-Museum-gehen liebe ich, was Leute erzählen, wenn sie ins Museum gehen.

Cab Calloway singt Minnie the Moocher. (Keine Ahnung, ob er gerne tat, was er auf der Bühne tat. Ich habe als junge Frau nie gerne Rumba getanzt. Als ich älter wurde, schon, aber da konnte ich schon Selbstironie.)

3 Gedanken zu „Fundsachen 19

  1. Ich bin ebensowenig kompetent, las aber gestern bei Twitter :

    Warum Wissenschaftler sich über Journalismus aufregen: In einer qualitativen Studie (Burns/Ehrlich/Tolman 2011) benutzt EINES(!) von 100 Mädchen die Formulierung „like homework“

    Sandra Konrad im Interview mit dem Tagesanzeiger:

    Eine Studie unter Highschool-Schülerinnen in New York deckt sich mit meinen Interviews. Die grosse Mehrheit der jungen Frauen gab an, Blowjobs wie Hausaufgaben zu betrachten: eine lästige Arbeit, die gemacht werden muss, etwas, das sie lernen müssen und wofür sie dann bewertet werden.

    Und das ist schade, denn Konrads Sicht käme ohne realitätsverzerrende Skandalisierung aus.

    1. Oops, Formatierung klappte nicht, nochmal:
      Ich bin ebensowenig kompetent, las aber gestern bei Twitter :

      Warum Wissenschaftler sich über Journalismus aufregen: In einer qualitativen Studie (Burns/Ehrlich/Tolman 2011) benutzt EINES(!) von 100 Mädchen die Formulierung „like homework“

      Sandra Konrad im Interview mit dem Tagesanzeiger:

      Eine Studie unter Highschool-Schülerinnen in New York deckt sich mit meinen Interviews. Die grosse Mehrheit der jungen Frauen gab an, Blowjobs wie Hausaufgaben zu betrachten: eine lästige Arbeit, die gemacht werden muss, etwas, das sie lernen müssen und wofür sie dann bewertet werden.

      Und das ist schade, denn Konrads Sicht käme ohne realitätsverzerrende Skandalisierung aus.

  2. Was das Interview angeht: Ja, wir haben ein Problem mit der Pornoästhetik, und ja, die Sexarbeit gehört neu organisiert. Das Sprechen über und das Darstellen von Opfern und Tätern*Täterinnen braucht dringend eine Angleichung an die tatsächlichen Verhältnisse. Und so weiter und so fort, auch anderswo nachzulesen.
    Und ich habe auch keine verlässlichen Daten. Aber ganz so negativ mag ich es nicht sehen, denn sonst wäre ich in meiner jetzigen Form nicht möglich. Es gibt noch viel zu tun, Dinge ändern sich langsam, daher also nicht aufgeben und weiter Zähne zeigen (nicht lieb lächeln).

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