Flüchtling

Der Junge liegt unter dem Baum, anscheinend unbeeindruckt von den Passanten und ihren Blicken, vom Straßenlärm und sogar von den Hunden, die wenige Meter entfernt ihr Geschäft verrichten. Niemand sonst legt sich auf diese Wiese. Niemand, außer dem Jungen, der vielleicht  einmal anderswo so gelegen hat und, geschützt durch mildes grünes Laub, in einen fast schmerzhaft blauen Himmel geblickt hat.

Man möchte etwas sagen können, damit der Himmel nicht mehr so fremd ist.

Keine Heimat. Nirgends.

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