Geschichten und Meer

Die gnädige Frau wundert sich.


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02. Woche

Die Woche beginnt mit Schnee. Schnee, der fällt, Schnee, der schmilzt, und wieder Schnee, der fällt.  Sonntag ist Haushaltstag. Bad putzen, Küche putzen, Staub saugen. Gleich drei Blogeinträge stelle ich fertig, die im Lauf der Woche das Licht der Welt erblicken sollen. Licht? Meine kleine Wohnung ist trotz einer großen Fensterfront nach Südost im Winter häufig nur wenige Stunden hell. Nachts jedoch reflektiert der Schnee das Licht der Straßenlaternen und vertreibt die Schatten aus Ecken und Winkeln.

In Thailand kämpft eine junge Frau um Selbstbestimmung und vielleicht sogar um ihr Leben. (Bei solchen Meldungen bin ich mir immer sehr unsicher: sechs Monate Zimmerarrest wegen eines unliebsamen Haarschnitts? Andererseits: Wie und warum ist es möglich, eine volljährige junge Frau auf Betreiben ihrer Familie am Flughafen festzuhalten?) Anderswo sind Flüchtlinge auf der Suche nach einem sicheren Hafen. Städte haben sich bereit erklärt, sie aufzunehmen, Staaten nicht. Wenn wir so weitermachen: Wird sich ein Land finden, das unsereinen aufnimmt, wenn wir vielleicht einmal fliehen müssen? Ganz abgesehen davon: wohin könnte man noch fliehen, wenn man müsste? Weder die inländische noch die internationale Politik geben Anlass zu Hoffnung.

Und er pfeift doch! Der Wasserkessel nämlich, den ich zu Weihnachten bekam. Erst wollte er nicht, aber dann fand ich heraus, dass man seinen runden, dunkelrotbraun glänzenden Bauch nur gut füllen muss. Für ein Tässchen pfeift er nicht, der Herr Wasserkessel, das ist ihm wahrscheinlich zu trivial. Er will eine ordentliche Teekannenfüllung, darunter tut er es nicht.

Dr. Kall macht sich Gedanken über das Ehrenamt und liefert ein Argument für das bedingungslose Grundeinkommen. Die Süddeutsche fragt allen Ernstes, ob man #NazisRaus twittern dürfe.

Der Schnee ist wieder da und zaubert aus den Friedhofsbäumen schwarze Scherenschnitte vor blassgrauem Himmel. In den frühen Morgenstunden rede ich mit dem Freund, der kein Freund ist, auf Twitter über den Begriff „Nazi“. Er hat dazu eine andere Meinung als ich, und seine Meinung hat – vor seinem familiären Hintergrund –  ihre Berechtigung, obwohl ich sie nicht teile.

Die Anzeigetafeln an der Bushaltestelle gleichen dem Orakel von Delphi: Etwas wird geschehen, aber man weiß nicht, wann oder in welcher Form es sich manifestieren wird. Einer nach dem Anderen tauchen Busse auf der Tafel auf und verschwinden im Nichts. Vier von ihnen stehen  schließlich hintereinander am Giesinger Berg, weil sie es nicht nach oben schaffen. Der, in dem ich sitze, ist der fünfte und versucht es gar nicht mehr. Stattdessen biegt er rechts ab und lässt die Insassen aussteigen. Ich laufe zur U-Bahn und erwische, obwohl ich doch zwanzig Minuten früher losgefahren bin als üblich, meine übliche U-Bahn drei Minuten nach halb.

Der Wittelsbacher auf der Brücke trägt neuerdings Hermelin. Der Pelz wird aber, das prophezeie ich Ihnen schon jetzt, allerhöchstens bis zum Frühling halten.

 

 

 

 


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Frauen lesen

Kerstin Herbert fragt nach unserer Lektüre des Jahres 2018, speziell nach Büchern von Frauen (was ja – wohlgemerkt – nicht dasselbe ist wie „Frauenbücher“). Teilnehmen kann man noch bis zum 12.01.2019. Erfahren habe ich davon bei Philea.

Ich erlaube mir, Kerstin Herberts Fragen einfach hier hineinzukopieren und sie der Reihe nach zu beantworten:

  • Wie hoch ist Deine „Frauenquote“? Wieviele Bücher hast Du in diesem Jahr gelesen und/oder rezensiert? Wieviele davon wurden von Autorinnen verfasst?

Die erste Frage, und ich habe schon keine Antwort. Jedenfalls keine gescheite. Ich rezensiere ja nicht (mehr). Einerseits können das andere Bloggerinnen viel besser als ich, andererseits möchte ich nicht in Verdacht geraten, auf einem eigentlich werbungsfreien Blog für Bücher, Autoren, Verlage etc. zu werben. Das fällt schwer, denn es gibt so viele wunderbare Autoren und Verlage, und man möchte denen doch gerne etwas „Geschäft“ zukommen lassen. Stattdessen gibt es  hier auf dem Blog die Kategorie „Lieblingssätze“. Aber im vergangenen Jahr habe ich mir nur sechs Lieblingssätze notiert, und alle bis auf einen waren von Männern. Ich würde ja Besserung geloben, aber meine Lieblingssätze sind immer solche, die mich treffen wie ein Klavier, das aus dem sechsten Stock fällt. Ich kann also nicht planen, z.B. jeden Monat einen Lieblingssatz von einer Autorin zu notieren. (Das mit dem Klavier hat sinngemäß übrigens Sandra Cisneros in Bezug auf die Liebe gesagt, und das war lange Zeit mein liebster Lieblingssatz überhaupt.)

Wie viele Bücher ich gelesen habe? Das ist ebenfalls schwer zu sagen. Das vergangene Jahr habe ich gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen. Ich habe Bücher nicht gelesen, sondern konsumiert. Das nennt man „Eskapismuslesen“, glaube ich. Womit wir bei der lebens- oder zumindest verstandesrettenden Wirkung von Literatur wären, aber damit könnte man wahrscheinlich ein ganzes eigenes Buch füllen.

  • Welches Buch einer Autorin ist Dein diesjähriges Lesehighlight? (Warum?)

Das wäre dann wohl „Geisterbahn“ von Ursula Krechel. Im Mittelpunkt steht die Schauerstellerfamilie Dorn, eine Sintifamilie aus Trier. Krechel schildert das Leben dieser Familie von den zwanziger Jahren bis in die Nachkriegszeit. Sie erzählt von Beziehungen zu Sinti und Nichtsinti, Arbeit und kleinen Erfolgen, aber auch von Flucht, Schikanen durch Behörden und Konkurrenten, KZ und Zwangsterilisation einer Tochter.

  • Welche Autorin hast Du in diesem Jahr für Dich entdeckt und was macht sie für Dich so besonders?

Ursula Krechel, weil sie das Dramatische und das Tragische schildert, als erfülle sie eine Pflicht. Die Pflicht der Chronistin und die Pflicht zur Wahrheit.

  • Welche  weibliche Lebensgeschichte bzw. Biografie hat Dich in diesem Jahr besonders beeindruckt (und warum?)

Da bin ich vollkommen unoriginell und nenne „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ von Karen Duve. Karen Duve fand ich früher furchtbar, und auch über dieses Buch habe ich mich anfangs geärgert. Wie es scheint, musste sich Duve aber erst warm schreiben und nachdem die ersten, etwas schwerfälligen Seiten überwunden waren, gefiel mir das Buch sehr viel besser. Warum? Weil Duve das Fräulein Nette als eine Person von sanfter Sturheit schildert, als eine, die sich ihren Weg erkämpft und dabei Steine umdreht, an die seit Menschengedenken niemand gerührt hat. Weil Duve (nach den anfänglichen Schwierigkeiten) einen Stil findet, der perfekt zum Gegenstand passt.

Außerdem weiß ich jetzt, was es mit dem „altdeutschen Kragen“ auf dem von Ludwig Grimm gezeichneten Portrait der Bettine von Arnim auf sich hatte. (Und ich weiß Dinge über die Grimms und ihre Freunde, die ich nie wissen wollte.) Aber natürlich ist das keine Biographie im eigentlichen Sinne, sondern ein Roman. Zählt das trotzdem?

  • Welches Buch einer Autorin möchtest Du in 2019 unbedingt lesen?

Mehr von Annette von Droste-Hülshoff. Von ihr kenne ich nur sehr wenig. Vorbestellt habe ich „Eure Heimat ist unser Albtraum“ (Hrsg. Fatma Aydemir und Hengameh Yaghoobifarah). Im vergangen Jahr habe ich mich – nachdem ich ganz unverhofft eine neue kleine Ersatzheimat bekommen habe –  in Gedanken viel mit Heimat und den unterschiedlichen Assoziationen dieses Begriffs beschäftigt, und so richtig weiß ich immer noch nicht, was Heimat ist oder sein könnte.


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Ein Samstag im Januar.

Ulli vom Café Weltenall möchte zum dritten Mal wissen, was wir am ersten Samstag des Monats so machen.

Logo nachträglich eingefügt (mea culpa):

alltag-001-2018

Ich lasse den Morgen langsam anfangen und lese erst einmal ein halbes Stündchen mit dem neuen, wasserdichten E-Book-Reader in der Badewanne. Ich hätte ja gerne mehr Bücher auf Papier, aber die Wohnung ist klein und die Regale voll. Von Zeit zu Zeit miste ich aus, und dann kann ich auch wieder das eine oder andere Herzensbuch auf Papier unterbringen. Aber nicht heute. Schwesterchen hat mir zu Weihnachten einen Büchergutschein geschenkt. Den löse ich ein für ein E-Book, für das ich ansonsten kein Geld ausgeben würde. Als ordentliche Feministin sollte man dieses Buch gelesen haben, heißt es jedoch allenthalben. („Allenthalben“ in einer Filterbubble, die ich gelegentlich zum eigenen Amüsement besuche, von der ich mich aber größtenteils fernhalte. Gewisse Extreme sind nichts mehr für meine Nerven.)

Vorm Balkon schneit es weiterhin, aber mir gelingt kein Foto. Auf dem Weg zum Einkaufen sehe ich die erste Tankstelle für Elektrofahrzeuge. Bestimmt gibt es dafür einen Fachausdruck, aber er fällt mir gerade nicht ein, und ich bin auch gar nicht mehr sicher, ob ich ihn kenne.

Mittags gibt es einen Rest spanischen Birneneintopf mit Würstchen. Wie jeden Samstagnachmittag gehe ich Tanzen (oder wie immer man das in meinem Fall nennen mag). Mir gelingen Sevillanas mit Kastagnetten, Tango de Málaga und Guajira. Petenera, Farruca und Siguiriya sind – wie einmal eine nette Lehrerin sagte – ausbaufähig, d.h. ich muss wohl wieder mehr daran arbeiten. Immerhin rutscht mir in den Peteneras nicht mehr dauernd der Mantón von den Schultern, was natürlich auch an dem alten T-Shirt liegen kann, das ich darunter trage.  Für die Tientos bin ich zu geschafft; ich verschiebe sie auf nächste Woche. Zufällig erfahre ich, dass die Tänzerin Milagros Mengíbar im Februar bei München auftritt und auch Tanzunterricht geben wird. Ich kaufe eine Karte für den Auftritt. Für den Workshop bin ich zur Zeit leider rein körperlich nicht fit genug. Wahrscheinlich ist das die letzte Gelegenheit, bei ihr Unterricht zu nehmen. Immerhin ist die Dame 66 Jahre alt, und das ist ein Alter, in dem sogar Flamencotänzerinnen langsam in Rente gehen. Dabei gefällt mir ihr Stil sehr.

In Ungarn protestieren Tausende gegen Orbán. Endlich. Ich schreibe an diesem Blogeintrag und parallel an einem anderen, der am 11. Januar fertig sein soll. Und höre Musik: Istambul


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01. Woche

Der erste Blogbesucher des Jahres 2019 kam aus Österreich. Oder vielleicht eine Blogbesucherin, wer kann das wissen? Die Woche beginnt mit ein wenig Schnee, nicht viel mehr als der Puderzucker, den man über den Kuchen stäubt. Nachts friert es, und auf dem Kirchturm von Heilig Kreuz zeichnet der festgefrorene Puderzuckerschnee die neogotischen Ornamente nach. Mitte der Woche klatscht einmal Pappschnee auf die Straße, am Ende schneit es eine ordentliche Schicht Pulverschnee. Mütter ziehen ihre Kinder auf Holzschlitten mit geschwungenen Kufen durch die Stadt.

Den Štanišic habe ich ausgelesen, wobei ich ihn zwischendrin für ein paar Tage zur Seite gelegt hatte, damit er länger hält. (Mir fehlt hier bei WordPress ein Sonderzeichen, deshalb muss ich leider den Namen des Autors noch einmal falsch schreiben.)

Ohne Blog ist auch Kacke, schreibt der Herr Ackerbau. Ein Lieblingssatz. Leider kann ich da nicht kommentieren, aber: Recht hat er. Ich habe ja mehrmals alles hingeschmissen, um jedes Mal drei Tage später doch weiterzumachen. Es waren aber auch sehr besch…eidene  Jahre, diese letzten drei.

Auf Twitter spritzt die Moralinsäure und flattern die Illusionen im Wind. Zeit, mich zu verabschieden oder zumindest die Zahl der verfolgten Accounts zu reduzieren.

Vielleicht sollte ich weniger twittern und mir dafür mehr Mühe geben beim Stopfen meiner ramponierten Wollsachen. Meine Großtanten konnten noch Kunststopfen, und theoretisch weiß ich auch, wie das geht. Ich habe sogar noch ein Handarbeitsbuch mit entsprechenden Anleitungen für diverse Stoffe. Oder ich könnte Geld ausgeben und die Sachen in die Kunststopferei tragen, aber Stopfen gehört zu den sinnvolleren Handarbeiten, und die mache ich eigentlich doch gerne selbst.

Die Nachbarschaft echauffiert sich, dass die Götterboten vom Amazonas nur noch blaue Karten in den Briefkasten werfen und sich gar nicht mehr bemühen, die Päckchen zuzustellen. Ich betrachte angelegentlich den Papierkorb unter den Briefkästen und werfe schließlich ein, dass es in einem Palast dieses Ausmaßes nicht ganz einfach ist, die Adressaten der Päckchen zu finden, wenn die Adressaten Namensschilder an den Türen für spießig halten. Ein Nachbarlein richtet sich zu seiner vollen Größe von 1,63 m auf und belehrt mich, dass man sich ja nach den Wohnungsnummern richten könnte. Die stehen jedoch nur an den Briefkästen, nicht an den Wohnungstüren. Mein gut gemeinter Hinweis fällt auf taube Ohren, und es trifft mich ein böser Blick, vor dem mich nicht einmal das Amulett der Ex-Schwiegermutter schützen könnte.

 


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Don Alphonso und ein fataler Tweet

Leser_innen dieses unbedeutenden kleinen Blogs wissen, ich schätze den Menschen hinter der Kunstfigur Don Alphonso sehr, wenn ich auch seine Tweets und Texte häufig grundfalsch finde.

Das Internet vergisst nichts, und so hat nun jemand einen Tweet ausgegraben, der ein Jahr alt ist. Ich fand und finde den Tweet schlimm, obwohl ich inzwischen den Kontext kenne. Es war eine Reaktion auf einen Text, der anscheinend aus der Bild-Zeitung stammt. Ob man auf die Bild-Zeitung reagieren muss, und ob man das in dieser Weise tun muss, sei dahingestellt.

Ich schaue mir jedoch schon seit einiger Zeit die Angriffe auf Don Alphonso an, und mir scheint – wie auch schon Anfang des Jahres 2018 –  dass den wechselnden Kampagnen in erster Linie persönliche Animositäten zugrunde liegen. Es mag für diese Animositäten gute Gründe geben. Es mag aber auch ein bisschen Neid dabei sein, denn ein Blogger, der Schirrmacher aufgefallen ist und von diesem gefördert wurde, muss irgendeine Fähigkeit haben, die nicht jeder hat. Lassen wir den Leuten ihren verletzten Stolz, ihren möglicherweise berechtigten Ärger etc. Was mich jedoch wundert, ist die Anzahl sonstiger Internetbewohner, die ohne weiteres auf diesen Zug aufspringen. Twitterer und Blogger, die ansonsten unter dem Radar fliegen, sehen anscheinend ihre Chance, jemandem ohne allzu großes Risiko ein Stück aus dem Pelz zu beißen. Ich frage mich: welchen Grund oder Anlass  haben diese Leute? Der Einfluss eines Feuilletonbloggers ist doch nicht so groß. Wenn die Absicht Protest ist, warum sucht man sich nicht einen schwergewichtigeren Gegner im rechtskonservativen Lager? Weil Don Alphonso das leichter zu treffende Ziel ist?

Sie dürfen natürlich in Don Alphonso die Wurzel allen Übels sehen. Aber überlegen Sie sich bitte, ob Sie dafür triftige Gründe haben oder ob Sie nicht einfach sicherheitshalber mit dem Rudel heulen, um selbst nicht gebissen zu werden. Oder um sich einmal im Leben stark und auf der richtigen Seite zu fühlen? Aber falls Sie keine triftigen Gründe haben, könnten Sie gelegentlich auch einmal schweigen.


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Und nun ist Ruhe

„Und nun ist Ruhe.“ pflegte meine Patentante, die Schwester meiner Mutter, zu sagen, wenn sie nach einem turbulenten Wochenende mit viel Besuch am Sonntag gegen 17 Uhr anrief. Das war die Zeit, zu der sich die oft aus der Ferne angereisten Gäste verabschiedet hatten und meine ebenso liebenswürdige wie gastfreundliche Tante die letzten Stunden des Sonntags genoss. Meine Tante liebte ihre Gäste allesamt, aber noch mehr liebte sie die Ruhe.

Und nun ist Ruhe, dachte ich am Abend des zweiten Feiertags, als ich in einem erstaunlich leeren Zug zurück nach München fuhr. Auch Bus und U-Bahn sind dieser Tage ungewöhnlich dünn besetzt. Wo sonst zu jeder Tageszeit Stau ist, zuckeln ein paar einsame Autos gemütlich gen Fabrik und Büro oder schon wieder nach Hause. Günstig liegende Feiertage und ein paar Resturlaubstage ermöglichen kurze Reisen, und ich, die ich schon immer gewissermaßen antizyklisch lebe, also nie Urlaub mache, wenn normale Leute das tun, genieße die Abwesenheit von Hektik und Drängelei in der Stadt.

Und Bach.

Ihnen allen wünsche ich ein wunderbares Jahr 2019. Lassen Sie sich gerne auch weiterhin hier blicken. Ich freue mich darauf.